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ADAC Württemberg Historic 2010
13. - 15. Mai 2010, Isny

Ein Rallye-Bericht von Bernd Wurth
das Wetter ! Um es vorwegzunehmen, Regen, Regen, Regen. Wetterveränderung  wurde lediglich
an der Intensität der Himmelsnässe wahrgenommen. Dies sollte jedoch dem Spass an der Rallye
keinen Abbruch tun!

Fangen wir mit der Nennbestätigung an. Rechtzeitig vor der Rallye kamen die Dokumente bei uns
an. Bestätigung, Liste der notwendigen Dokumente, Stadtplan mit Fahrtskizze (für technische
Prüfung, Dokumentenabnahme, Start, etc.,) und ein Zeitplan mit Zeitfenster nach Startnummer für
Dokumenten- und technische Abnahme. Eine neue Erfahrung!

Nach gemütlicher Fahrt in Isny angekommen, erst mal im Hotel eingecheckt und dann zur
Dokumentenabnahme. Eigentlich sind wir viel zu früh, aber kein Problem, da der Andrang sich in
Grenzen hält. Eine Tasche mit allen notwendigen Utensilien, eine Mappe mit qualitativ
beispielhaften Road-Büchern (wie sich im Laufe der Veranstaltung zeigte – FEHLERFREI !), und
keine Jacke, oder Mütze. Nein, auch mal was Nützliches – ein aktueller, auf Alt getrimmter, Oldie-
gerechter Verbandskasten. Technische Abnahme – flotte Sprüche, keine Schlange, gute Laune
bei den Prüfern, wenn nun noch das Wetter ..., lassen wir’s.














Der Prolog

Auch hier, alles ganz entspannt, nach Startnummer gings los zur Lichtschrankenhatz. Eine kleine
Runde durch eine eigentlich herrliche Gegend, wenn da nicht der Regen ..., von Lichtschranke zu
Lichtschranke, ohne zeitliche Verschachtelung, aufeinander aufbauend. Eigentlich langweilig und
„Peanuts“, wenn da nicht die Tücken der mechanischen Uhr waren. Zweitletzte Prüfung, gelbes
Schild, 40 Sekunden bis zum bekannten Ziel. Die Uhr geht nach, Batterie alle? Quatsch, ist doch
Mechanik! Abweichung zur Funkuhr 5 Sekunden. Schnell das Zeiteisen gegen die Back-Up Uhr
getauscht, noch … äääähhh, ist ja ein ganz anderes Ziffernblatt, 10, 9, 8, …. - Durch, Mist kommt
ja noch eine Lichtschranke 2,1, - Durch. Leider zu spät, kostete knapp unter einer Sekunde. Na ja,
es gibt ja noch zwei Tage. Auf zur toll organsiersten Abendveranstaltung in einer alten
Glasmanufaktur, mit Ideen gespickt – Ihr könnt euch denken, dank des Regens ……

Zweiter Tag

Start nach Klassement. Früh, kalt und nass – das kann ja heiter werden. Leider nicht das Wetter.
Wie schon gesagt, der Regen …. Start zum zweiten Tag, ohne besondere Vorkommnisse, durch
eine landschaftlich reizvolle Gegend, von Lichtschranke zu Lichtschranke, die Abweichung der
Mechanik einkalkuliert,  unterbrochen von einer Frühstücks-, Mittags- und Kaffeepause in sehr
angenehmen und ausgesuchten Lokalitäten, den Spezialitaeten des Allgäus Rechnung tragend.













Dritter Tag

Wieder Start nach Klassement, früh aufgestanden, schon lange nicht mehr so gefroren und …..,
muss ich den Regen eigentlich noch erwähnen ? Auch der Dritte Tag eigentlich ohne besondere
Vorkommnisse, wäre da nicht …. nee, nee, nicht das Wetter, das blieb konstant …. wäre da nicht
unser verloren gegangener Öldeckel gewesen. Entdeckt natürlich kurz vor der Durchfahrtszeit, kurze
Aufregung, total versauter Motorraum, Adrenalin gestärkter Fahrer, mit gerade noch ausreichendem
Ölstand durch die Lichtschranke. Na also, und da soll einer sagen es wäre nicht aufregend, wenn
schon nicht das Wetter …..

Zusammenfassung

        Organisation – vorbildlich
        Unterlagen – Fehlerfrei
        Motivation & Laune des Orga-Teams – (trotz des Wetters) einfach nur klasse
        Rahmenprogramm – sehr sorgsam ausgewählt
        Länge der Etappen & Pausen – rundherum gepasst
        Zeitfenster zwischen den Lichtschranken – gerade ausreichend, einmal verfahren,
Lichtschranke verpasst !
        Rallyeleitung & technische Hilfe – immer präsent
        Teilnehmerfeld – hohes Niveau und ausgesprochen nette Leute
        Klassement – ¾ Classic (Sanduhr + einfache Digistopper), ¼ Elektroniker
        Wertung – Trennung nach Classic + Elektronik
        Wetter - ……..